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Leipzig:
Prinzen am Originalschauplatz
„Alles nur geklaut" sangen die Prinzen vor nun mehr auch schon wieder 15 Jahren und wurden berühmt. Wirklich "alles nur gezogen und geraubt" haben sie allerdings wahrlich nicht. Denn die fünf Mitglieder der Band, die zu den erfolgreichsten hierzulande zählt, haben ihr Handwerk …
Wandel im Zeitraffer: Dresden
zwischen Restauration & Aufbruch
Wo sonst kann man schon zu Fuß in 30 Minuten von der Sixtinischen Madonna zu einer gläsernen Autofabrik schlendern? Dresden ist mehr als Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, Neustadt und Szeneviertel. Die Stadt ist auch Standort einer der modernsten Chipfabriken der Welt und hat sich längst als bedeutende Forschungs- und Industriestadt etabliert …
History sells:
Alte Gemäuer kommen an
Urlaub im Schloss: Entlang des Niederrheins bieten 13 Burgen und Schlösser Bed & Breakfast in historischen Gemäuern. Initiator ist der Schlösserverein Culture & Castels, der für das Projekt auch Mittel der EU erhalten hat.
Bochum Ein knappes Jahr bevor sich das Ruhrgebiet der Welt als Kulturhauptstadt Europas präsentieren will, steigt die Region sang- und klanglos aus einem der größten Street-Events des Kontinents aus: Die Loveparade 2009 ist definitiv geplatzt, weil sich Veranstaltungsort Bochum außer Stande sieht, die Parade durchzuführen.
Damit ist nicht nur das Konzept der „Loveparade Metropole Ruhr 20072011“, sondern auch ein wesentlicher Baustein der Marketingstrategie der Ruhr.2010 GmbH gescheitert: Anstatt in fünf Jahren fünf verschiedene Städte zu bespielen, wird die Parade ausgerechnet in ihrem 20. Jubiläumsjahr abgeblasen. Als Gründe für die Absage werden das Fehlen einer geeigneten Strecke und Kapazitätsprobleme bei der vorhandenen Infrastruktur genannt. Die erwarteten Besuchermassen könnten vom Bochumer Hauptbahnhof nicht bewältigt werden, da dieser wegen Gleisarbeiten nur teilweise nutzbar sei.
Wirklich überzeugend ist die Begründung allerdings nicht: Dass keine geeignet Strecke vorhanden ist, hätten Bochum und die Ruhr.2010 GmbH schon im Juni 2007 wissen müssen, als sie mit der Veranstalterin, der Lopavent GmbH Berlin, die Rahmenvereinbarung trafen. Die Termine für die Gleisbauarbeiten sind nach Aussage der Deutschen Bahn AG ebenfalls seit längerem bekannt: Bereits im August 2008, so Gerd Felser, Sprecher der Deutschen Bahn Mobility Logistics AG in Nordrhein-Westfalen, habe die Bahn die Stadt Bochum darüber informiert, an welchen Terminen die Loveparade aufgrund umfangreicher Bauarbeiten im Ruhrgebiet und damit einhergehender Einschränkungen des Umleitungs- bzw. Verstärkerverkehrer nicht stattfinden könne. Felser sieht die Deutsche Bahn deshalb „eindeutig nicht als Ursache für die Absage“, zumal nur einige wenige Wochenenden von den Ausschlussterminen betroffen gewesen seien.
Marc Oliver Hänig, Pressesprecher der Ruhr.2010 GmbH, räumt ein, dass „man sich scheinbar nicht früh genug mit den offensichtlichen Problemen in Bochum auseinandergesetzt“. Bleibt die Hoffnung, dass die Organisatoren in Duisburg und Gelsenkirchen, wo die Loveparade in den kommenden beiden Jahren stattfinden soll, aus den Fehlern ihrer Bochumer Kollegen lernen. Angeraten wäre es. Denn schon jetzt zeichnet sich Hänig zufolge ab, dass in Duisburg ein zentraler Platz fehlt.
Die Aufmerksamkeit von Ruhr.2010 jedenfalls ist den Städtvätern sicher. Hänig: „Die Ruhr 2010 GmbH hat die Absage Bochums nur zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Die Loveparade 2010 in Duisburg ist eine Bewährungsprobe für die im Werden begriffene Metropole Ruhr“.
Weitere Websites: FSK | Destination Deutschland com | destination-germany.info | bahnreisen24.com