Kölner Lichter - Bengalisches
Feuer vorm Kölner Dom
Bengalische Feuer, Wasserfälle und hunderttausende Wunderkerzen verwandeln das maritime Köln am 11.7.2009 wieder in ein Flammen- und Farbenmeer. Vorglühen kann man bereits ab Nachmittag auf der großen Open-Air-Bühne zwischen der Deutzer und der Hohenzollernbrücke bei freiem Eintritt ![]()
Dom
Wahrzeichen und Mittelpunkt Kölns und zugleich eines der bekanntesten Architekturdenkmale Deutschlands ist der Dom. Direkt neben dem Hauptbahnhof und den größten Museen der Stadt gelegen, bietet der 1880 vollendete Bau von seiner Aussichtsplattform eine wunderschöne Aussicht über die Stadt.
Kölsch
Hellgelbes, obergäriges Bier, das in schmalen Gläsern, den sogenannten Stangen vom "Köbes" solange serviert wird, bis der Gast, als Zeichen dafür, dass er genug getrunken hat, einen Bierdeckel auf sein geleertes Glas legt. Stilecht trinkt man Kölch in einem der vielen Brauhäusern der Stadt. Dazu gibt’s einen „Halven Hanhn“, ein Roggenbrötchen mit Käse oder, wer es deftig mag, „Himmel un Ääd“, eine Mischung aus Blut- und Leberwurst mit gekochten Kartoffeln und Äpfeln.
Schokoladenmuseum
Schleckermäuler kommen um einen Besuch des direkt am Rhein gelegenen Schokoladenmuseums nicht herum. Hier erfahren Süßzähne nicht nur, wo und wie Kakao angebaut und geerntet wird, sie sind auch live dabei, wie Schokolade, Pralinen, Osterhasen und Weihnachtsmänner gemacht werden. Und damit alles nicht nur im Theoretischen bleibt, lockt anschließend ein Schokoladenbrunnen zum Naschen.
Information
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Berlin? Hamburg? München? Zumindest einmal im Jahr ist Köln die unangefochtene Hauptstadt der Republik. Wer schon einmal versucht hat, während des Karnevals gar am Rosenmontag einen Kölner Geschäftspartner anzurufen, weiß wie aussichtslos das Unterfangen ist: In der "fünften Jahreszeit" herrscht in der Domstadt Ausnahmezustand.
Ganz so ausgelassen geht es sonst zwar nicht zu. Kinder von Traurigkeit sind die Kölner aber sowieso nicht und auf den Mund gefallen schon gar nicht. Bei einem auch nur durchschnittlich schlagfertigen Köbes im Brauhaus das letzte Wort behalten zu wollen, ist fast genauso unmöglich wie unter zehn Kölsch wieder herauszukommen: So lange braucht der ungelernte Kölner jedenfalls im Schnitt um herauszufinden, dass man einen Bierdeckel auf sein Glas legen muss, um nicht dauernd ein neues Kölsch vorgesetzt zu bekommen.
Getrunken wird in der Domstadt aber nicht nur Kölsch: Mit über 3.000 Bars, Restaurants und Brauhäusern ist die Kneipendichte nirgendwo in Deutschland so hoch wie hier. An Superlativen mangelt es aber auch sonst nicht: Vor 2000 Jahren von den Römern gegründet, ist Köln nicht nur die älteste Großstadt hierzulande. Die Rhein-Metropole gilt längst auch als Medienhauptstadt Deutschlands: Nirgendwo sind mehr TV-Sender und Radiostationen ansässig als hier.
Köln Über 40 verschiedene Museen, Kunstinstitutionen und Ausstellungsprojekte machen am 7.11. bei der „Langen Nacht der Museen“ gemeinsame Sache und sind bis 3.00 morgens geöffnet. Jahr für Jahr kommen neue Orte hinzu, präsentiert die Nacht der Museen ganz unbekannte Debütanten, Wiedereröffnungen oder Stiftungsgründungen und ist somit auch ein Spiegel einer Kulturlandschaft im ständigen Wandel.
Verteilt sind die Museen und Stationen der Nacht auf fünf Touren durch das gesamte Stadtgebiet: in City, Nord, Ost, Süd und West. Dabei wird jede Tour im kurzen Takt mit einem kostenlosen Bus-Shuttle-Service befahren. Am Kölner Neumarkt kreuzen sich alle Touren, hier schlägt das organisatorische Herz einer Stadt im Kunstrausch.
Für die notwedige Mobilität sorgen Shuttle-Busse, mit denen Kunst-Enthusiasten kostenlos zwischen den Museen pendeln können. Insgesamt werden fünf verschiedene Routen angeboten, die sich alle am Kölner Neumarkt kreuzen. [schließen] [mehr]