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DAS WEBMAGAZIN FÜR URLAUB IN DEUTSCHLAND | ![]() |
Berchtesgaden:
Salzkammern statt Watzmann
Schwäbischen Alb:
Deutschlands größte Höhlendichte
Harz: Gruben,
Stollen, Tropfsteinhöhlen
Kanalisation & U-Bahn-Tunnel:
Im Bauch der Großstädte
Fränkische Schweiz: Die ersten Touristen wollten Höhlen sehen
Wenn vom „deutschen Untergrund“ die Rede ist, denken die meisten hierzulande entweder an Politik oder an Musik den Deutschen Herbst oder Gangster Rap, der so tut, als sei das Pflaster in Berlin mindestens so hart wie in der South Side von Chicago. An Urlaub denkt hingegen so gut wie keiner.
Dabei würde es sich lohnen. Denn unter dem Pflaster der Republik liegt nicht nur der Strand, sondern vor allem viel touristisches Neuland: Kanalisationssysteme, Eisenbahntunnel, Katakomben und Krypten warten nur darauf entdeckt zu werden; Bergwerke, Stollen, Höhlen und Bunker eröffnen Ansichten und Einblicke, die selbst Deutschland-Experten überraschen.
Das Reiseland Deutschland jedenfalls zeigt sich auch unterirdisch von seiner besten Seite. Ganz egal ob in der Atta-Höhle im Sauerland, dem Erzbergwerk Rammelsberg im Harz, den Flözen unter dem Ruhrgebiet, den Karsthöhlen auf der Schwäbischen Alb, der Kanalisation von München oder den ICE-Tunneln durch den Thüringer Wald: Die unterirdischen Ausflugsziele bieten spannende Perspektiven und bleibende Eindrücke.
Das gilt immer öfter auch für den städtischen Untergrund. Hamburg, Berlin, Köln, Nürnberg, Stuttgart oder München führen ihre Gäste gern in den urbanen Untergrund auch wenn der noch längst nicht so prominent ist wie die Wiener Kanalisation seit Orson Wells’ Klassiker „Der Dritte Mann“.