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Schwäbischen Alb:
Deutschlands größte Höhlendichte
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Stollen, Tropfsteinhöhlen
Kanalisation & U-Bahn-Tunnel:
Im Bauch der Großstädte
Fränkische Schweiz: Die ersten Touristen wollten Höhlen sehen
Schon seit 1517 wird im Salzbergwerk Berchtesgaden Steinsalz abgebaut. Heute ist das Bergwerk nicht nur ein Industriebetrieb, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel, das rund 400.000 Gäste pro Jahr anlockt. Neu im Programm: die SalzZeitReisen durch die 260 Millionen Jahre alten Lagerstätten.
Das Berchtesgadener Land im Südosten Bayerns gelegen lässt sich geographisch in drei Regionen unterteilen: die voralpine um Laufen und Freilassing, die alpine um Bad Reichenhall und die hochalpine um Berchtesgaden.
Bekannt ist die Region unter anderem durch den in Berchtesgaden und Bad Reichenhall betriebenen Salzbergbau. Die Anfänge des Salzabbaus im Raum Berchtesgaden reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Seit 1517 wird im Salzbergwerk Berchtesgaden Steinsalz abgebaut. Das mit Hilfe von Wasser aus dem Stein gelöste Salz, die Sole, wird seit 1817 zur Weiterverarbeitung zu Speise- uns Streusalz in die 20 Kilometer entfernte Saline in Bad Reichenhall gepumpt.
Heute ist das Bergwerk nicht nur ein bedeutender Industriebetrieb, sondern hat sich in den letzten Jahrzehnten auch zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt: Rund 400.000 Besucher erforschen jährlich die verborgene Welt tief unter dem Salzberg. Die Entwicklung der Abbaumethoden sowie die weiteren Verarbeitungsschritte des Salzes können hier an Ort und Stelle besichtigt werden. Ein 850 Quadratmeter großer Salzheilstollen im Bergwerk Berchtesgaden verspricht zahlreichen Kurgästen zudem bei einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent, umgeben von Tonnen des 260 Millionen Jahre alten Salzes Linderung ihrer Beschwerden.