DAS WEBMAGAZIN FÜR URLAUB IN DEUTSCHLAND
HOME |MEHR NEWS |BUS- & GRUPPENREISEN

MEHR UNTERGRUND

Schwäbischen Alb:
Deutschlands größte Höhlendichte

Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Höhlen wie auf der Schwäbische Alb: Mehr als 2.500 sind kartografiert, viele werfen aber immer noch Rätsel auf. Der Verlauf der jungen Donau von ihrer Versickerung bei Fridingen bis zu ihrem Austritt im knapp 12 Kilometer entfernten Aachtopf ist immer noch nicht bis ins Detail geklärt ...

Harz: Gruben,
Stollen, Tropfsteinhöhlen

Seit dem 15. Jh. füllten Kupfer, Blei und Zink aus dem Harz die Taschen der Fürsten: Das norddeutsche Mittelgebirge galt als Europas wichtigstes Abbaugebiet von Kupferschiefer. Geblieben sind unzählige Stollen und viele Besucherbergwerke sowie eine Handvoll Museen. Sie vermitteln einen Eindruck davon, mit welcher Mühe die Bergleute dem Gestein die Minerale abtrotzten ...

Kanalisation & U-Bahn-Tunnel:
Im Bauch der Großstädte

Die Besichtigung historischer Kelleranlagen gehört seit Jahren zu den Klassikern. Relativ neu in der Angebotslandschaft sind Ausflüge in U-Bahn-Schächte, Rohrleitungssysteme oder die Kanalisation – Ziele, die eigentlich fast alle den selben Ahnen haben: Die Wiener Kanalisation, die durch Orson Wells' Klassiker "Der dritte Mann" weltbekannt wurde. ...

Fränkische Schweiz: Die ersten Touristen wollten Höhlen sehen

Die ersten Touristen kamen nicht um schroffe Felsen zu besteigen, sondern um Höhlen zu besichtigen: Im Jahr 1774 lockte der Pfarrer Johann Friedrich Esper mit seinem Führer zu den unterirdischen Labyrinthen der Fränkischen Schweiz die ersten Reisenden in die Region ...

DEUTSCHLAND VON UNTEN – BERCHTESGADEN

Salzkammern statt Watzmann

Zeitreise durch 260 Millionen Jahre Erdgeschichte

Schon seit 1517 wird im Salzbergwerk Berchtesgaden Steinsalz abgebaut. Heute ist das Bergwerk nicht nur ein Industriebetrieb, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel, das rund 400.000 Gäste pro Jahr anlockt. Neu im Programm: die SalzZeitReisen durch die 260 Millionen Jahre alten Lagerstätten.

Schwaebsiche Alb, Falkensteiner Höhle, copy right: suedsalz ag

Das Berchtesgadener Land im Südosten Bayerns gelegen lässt sich geographisch in drei Regionen unterteilen: die voralpine um Laufen und Freilassing, die alpine um Bad Reichenhall und die hochalpine um Berchtesgaden.
Bekannt ist die Region unter anderem durch den in Berchtesgaden und Bad Reichenhall betriebenen Salzbergbau. Die Anfänge des Salzabbaus im Raum Berchtesgaden reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Seit 1517 wird im Salzbergwerk Berchtesgaden Steinsalz abgebaut. Das mit Hilfe von Wasser aus dem Stein gelöste Salz, die Sole, wird seit 1817 zur Weiterverarbeitung zu Speise- uns Streusalz in die 20 Kilometer entfernte Saline in Bad Reichenhall gepumpt.
Heute ist das Bergwerk nicht nur ein bedeutender Industriebetrieb, sondern hat sich in den letzten Jahrzehnten auch zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt: Rund 400.000 Besucher erforschen jährlich die verborgene Welt tief unter dem Salzberg. Die Entwicklung der Abbaumethoden sowie die weiteren Verarbeitungsschritte des Salzes können hier an Ort und Stelle besichtigt werden. Ein 850 Quadratmeter großer Salzheilstollen im Bergwerk Berchtesgaden verspricht zahlreichen Kurgästen zudem bei einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent, umgeben von Tonnen des 260 Millionen Jahre alten Salzes Linderung ihrer Beschwerden.

Jetzt günstig Hotels buchen